Fragen?

Antworten.

FAQs

Immer wieder tauchen dieselben Fragen hinsichtlich Anlagen, insbesondere in Bezug auf Fonds und Managed Depots auf. Hier finden Sie die Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen:

Was sind Investmentfonds?

Investmentfonds gibt es für unterschiedliche Anlagegüter, Regionen und Branchen. So gibt es Geldmarktfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds, Aktienfonds und Dachfonds.

Geldmarktfonds

Geldmarktfonds investieren in Produkte wie Tagesgeld oder Sparbücher.

  • Empfohlener Anlagehorizont bis ca. zwei Jahre
  • Zum kurzfristig Parken eines Notgroschens
  • Geringe Rendite, dafür auch geringe Volatilität

Rentenfonds

Rentenfonds investieren in festverzinsliche Wertpapiere und Anleihen.

  • Empfohlener Anlagehorizont: ca. 2-8 Jahre
  • Mäßige Rendite und mäßige Volatilität

Immobilienfonds

Immobilienfonds investieren in Immobilien.

  • Empfohlener Anlagehorizont: ca. 2-8 Jahre
  • Mäßige Rendite, mäßige Volatilität

Aktienfonds

Aktienfonds investieren in Aktien

  • Empfohlener Anlagehorizont: langfristig, >8 Jahre
  • Hohe Renditechancen, hohe Volatilität

Was sind Dachfonds

Dachfonds investieren nicht selbst in bspw. Aktien oder Immobilien sondern wiederum nur in Fonds. Dadurch wird eine noch größere Streuung (Diversifikation) erreicht und es können je nach Fonds unterschiedliche Zusammensetzungen gewählt werden (z.B. 40% Aktienfonds, 30% Immobilienfonds und 30% Rentenfonds). Es gibt bei Dachfonds auch solche, die eine Total-Return-Strategie verfolgen, d.h. nach Einschätzung des Fondsmanagers kann z.B. die Aktienquote auch auf 0 zurückgefahren werden. Ein entscheidender Nachteil sind höhere lfd. Verwaltungskosten, denn diese werden zum einen für den Dachfonds fällig und zum anderen für die Fonds, in denen der Dachfonds wieder investiert ist.

Was sind Managed Depots?

Managed Depots sind vermögensverwaltete Depots. Beim Managed Depot übernehmen Experten die Anlageentscheidungen, um Ihre Vermögensanlagen zu überwachen und gemäß Ihrer Anlageziele zu verwalten. Die fondsgebundene Vermögensverwaltung ist standardisiert. Sie unterscheidet sich von der individuellen Vermögensverwaltung insbesondere dadurch, dass ausschließlich in Investmentfonds investiert wird. Andere Wertpapiere oder sonstige Vermögensanlagen werden bei der fondsgebundenen Vermögensverwaltung nicht berücksichtigt. Zudem verwaltet der fondsgebundene Vermögensverwalter Muster-Fondsportfolios, die jeweils eine Anlagestrategie spiegeln. Das Portfolio ist also nicht individuell und für den Kunden persönlich zusammengestellt. Hat sich der Kunde für eine für ihn passende Anlagestrategie entschieden, setzt sich sein Depot aus einem Fondsportfolio zusammen, das dem Muster-Fondsportfolio entspricht, das er zum Zeitpunkt seiner Investition ausgewählt hat. Im Klartext: Der Vermögensverwalter kümmert sich nicht direkt um die Fondsportfolios der Kunden. Er verwaltet lediglich die Muster-Fondsportfolios, auf deren Basis die Kundenportfolios ausgerichtet sind. Beispiel: Über einen Zeitraum kann sich die Struktur des Kundenportfolios (Ist-Struktur) durch Kursschwankungen verändern und vom verwalteten Muster-Fondsportfolio (Soll-Struktur) abweichen. In diesem Fall führt der Vermögensverwalter ein sogenanntes Rebalancing in den Kundendepots durch. So werden die Strukturen des Kundendepots wieder an das Muster-Fondsportfolio angeglichen. Alle Änderungen im Muster-Fondsportfolio, wie etwa der Austausch eines Fonds, gilt dann für die Depots aller Kunden, die die gleiche Anlagestrategie gewählt haben. Was die Verwaltung der Muster-Fondsportfolios und den damit verbundenen Anlagestrategien angeht, kann der Vermögensverwalter in punkto Anlagestrategien sämtliche Maßnahmen durchführen. Voraussetzung ist jedoch, dass sie mit den darauf basierenden Richtlinien und Zielen der Anlagen korrespondieren und zur Durchführung einer ordnungsgemäßen Vermögensverwaltung notwendig sind.

Welche Kosten kommen auf mich zu?
 Depotführungsentgeld  30€ p.a. (0,00 € bis 18 J.)
 Anlagestrategie  Anlagevergütung  Vermögensverwaltungsentgeld
 ● Klassik 3,57 % 0 %  1,0 % p. a.
 ● Balance 5,95 % 0 %  1,5 % p. a.
 ● Dynamik 5,95 % 0 %  1,5 % p. a.
 ● Substanz 3,57 % 0 %  1,0 % p. a.
 ● Rendite 3,57 % 0 %  1,0 % p. a.

Standartisierte Kosteninformation Erläuterung zur Standardisierten Kosteninformation

Kostenbeispiel bei einer Anlage von 10.000 Euro in die Strategie “Klassik”

●   0,00 € Anlagevergütung (oder auch Ausgabeaufschlag genannt) bei Depoteröffnung (100 % Rabatt auf die Anlagevergütung )
●   100,00€ Vermögensverwaltungsentgelt p.a. (1,00 % Vermögensverwaltungsentgelt p.a. auf den durchschnittlichen Depotbestand)
●   30,– Euro Depotgebühr p.a. der ebase (European Bank for Financial Services GmbH)
●   weitere interne Kosten von Emittenten und Produktanbieter
●   persönliche & individuelle Kosten durch Steuern (z.B. Abgeltungssteuer) und weitere Dienstleister (Steuerberater)

Wie verdient proErtrag?

Wir vermitteln Sie als Kunden zu unserer Partnerbank ebase. Für die Vermittlung erhalten wir aus dem jährlichem Vermögensverwaltungsentgelt, das die ebase im Managed Depot erhebt und je Anlagestrategie 1% oder 1,5 % beträgt, rund die Hälfte. Zudem fließt die Anlagevergütung (beträgt je nach Anlagestrategie 3,57 % oder 5,95 % des Anlagebetrags) als Vertriebsprovision von ebase an proErtrag.

Ihr Vorteil: Über uns erhalten Sie einen Rabatt von 100% auf die Anlagevergütung.

Welche Risiken bringt eine Geldanlage in Managed Depots?

Kursschwankungs- und Kursverlustrisiko

Die Kursentwicklung der Wertpapiere im Fonds und dessen Anteilspreis können durch Kursschwankungen und Kursverluste beeinflusst werden. Auch die Konjunktur, politische Veränderungen, Zins- und Inflationsentwicklung sowie Länder- und Währungsrisiken spielen hier eine Rolle.

Bonitäts-/Emittentenrisiko

Die Vermögenswerte, in die der Fonds investiert, unterliegen einem Bonitäts-­ und Emittentenrisiko. Verschlechtert sich die Kreditwürdigkeit (Bonität) bzw. bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten eines Wertpapiers, kann es zu Verlusten durch Sinken des Anteilspreises des Fonds kommen.

Wechselkursrisiko

Sind Vermögenswerte eines Fonds in anderen Währungen als der Fondswährung angelegt, können sich Kursschwankungen der anderen Währung auf die Wertentwicklung des Fonds und damit auf die in diesen getätigte Investition auswirken.

Zinsänderungsrisiko

Verändert sich das Zinsniveau, kann dies ebenfalls Kursschwankungen zur Folge haben. Bei steigenden Marktzinsen fallen in der Regel die Kurse der festverzinslichen Wertpapiere. Entsprechend steigen die Kurse von festverzinlichen Wertpapieren, sobald die Zinsen am Markt sinken. Je länger die Laufzeit von festverzinslichen Wertpapieren ist, umso stärker wirkt sich dies auf die Kursschwankungen aus.

Wem vertrauen Sie ihr Geld an?

Wir von proErtrag sind Vermittler. Unsere Partnerbank ebase übernimmt die Anlage und Verwahrung des Geldes bzw. der Wertpapiere. Wir vermitteln Sie lediglich als Kunde zu ebase.

Wer ist die ebase?

European Bank for Fund Services GmbH (ebase®) ist ein Unternehmen der comdirect-Gruppe. Als Vollbank bietet ebase neben umfassenden Dienstleistungen im Depotgeschäft u. a. auch die Finanzportfolioverwaltung sowie das Einlagengeschäft an. Hier erhalten Sie einen schnellen Überblick über unseren verlässlichen Partner.

Was passiert im Insolvenzfall?

Die Fonds, die bei einer Bank verwahrt werden (= Depotbank), stellen für diese Bank sogenannte Sondervermögen dar und werden nicht der Insolvenzmasse der Depotbank zugerechnet. Daher ist Ihre Geldanlage nicht von der Insolvenz der Bank betroffen.

Was ist Volatilität?

Die Wirtschaftswissenschaften untersuchen im Risikomanagement eine Vielzahl sich verändernder ökonomischer Größen wie Aktienkurse, Wechselkurse, Kurswerte, Zinsen, Renditen oder Metallwerte (Goldpreis, Silberpreis). Ihre Schwankungen im Zeitablauf können für Marktteilnehmer ein Kursrisiko bei Finanzprodukten beinhalten. In der Finanzmathematik ist die Volatilität ein Maß für diese Schwankungen.